Frühere Arbeiten
Meine frühen Arbeiten entstanden mit selbst hergestellten Naturfarben. Erdpigmente und Oxidationsprozesse prägten die Oberflächen: schwer, archaisch, voller Risse und Schichtungen. Diese Werke sind wie Fundstücke aus Mauern oder Böden – dicht und verwurzelt. Sie bilden das Fundament meiner Malerei. Als ich begann, die Erdpigmente mit Arcylfarben zu verbinden, entwickelte sich daraus langsam die DottingArt, bei der ich ebenfalls wenig mit Pinseln arbeite.



Ich liebe die Kombination von Rost, gebranntem Ziegel und Kupferoxid. Wenn das Kupferoxid sich ins Grünliche anstatt ins wunderschöne Azurblau verwandelt, freue ich mich umso mehr. Auch das Bier, das ich zum Binden verwende, malt mit, weil ich von hell nach dunkel alle Biersorten verwende, die in unserer kleinen Hausbrauerei gebraut werden. Beim Umfüllen in die Flaschen bleibt ein Rest übrig, den ich zum Binden meiner Farben verwenden kann. Nachhaltigkeit ist mir in meinem Leben und in der Malerei wichtig. Bild: „Die Zukunft der Kinder“, Maße: ca. 550×250 mm, Preis: 350,- Euro (verkauft)




